CLIMBING SKINS – das steckt drin, drauf und dahinter


Da gibt’s nichts zu meckern

Als das Tourengehen noch weniger Sport als viel mehr reines Fortbewegungsmittel war, kamen tatsächlich Seehundfelle zum Einsatz, um sich mehr oder eher weniger rutschfrei bewegen zu können. Diese Zeiten sind schon lange vorbei.

Heute ist die Schurwolle der Angoraziege, das Mohair, State oft the Art, sowohl „pur“ als auch in Kombination mit Synthetikfasern, und zwar aus vielerlei Gründen.

Ganz schön hohl

Zum einen bleiben die sehr feinen Naturfasern auch bei extremer Kälteweich und geschmeidig – die Haare sind innen hohl und dadurch kann Wärme lange gespeichert werden. Zum anderen ist Mohair wasserabweisend, eine äußerst willkommene Eigenschaft, nicht nur für die Ziegen.

Die äußerst robusten Fasern behalten ihre hervorragende Gleiteigenschaft auch bei häufigem Gebrauch, außerdem ist beispielsweise Stollenbildung, anders als bei reinen Synthetik-Fellen, bei Mohair seltenst Thema.

Hauptsache schräg

Die Faser allein macht freilich noch kein Steigfell. Damit rutschfreies und gleitendes Tourengehen möglich wird, kommt es auf das richtige Weben der Wolle an: Schräg muss es sein.


Die Basis machts

Und natürlich braucht es die perfekte Unterlage: Angebracht an das eigentliche Trägergewebe wird das Fellhaar mittels einer speziellen Zwischenmembran, und zwar so, dass die Verbindung dauerhaft wasserdicht bleibt, auch das Randversiegeln der Felle ist dadurch nicht mehr notwendig. Das macht die Felle nicht nur einfacher im Handling, indem sie beispielsweise besser faltbar sind, sondern sie sind auch reiß- und verschleißfester. Allesamt nicht nur willkommene, sondern durchaus wichtige Eigenschaften für Tourengeher.
Auf das Material muss Verlass sein.

LOCALIZED

Der Erhalt unserer geliebten Alpen steht ganz weit vorne. Daher achten wir darauf, dass alle Rohstoffe aus nachhaltigen Betrieben innerhalb Europas kommen, um dann in liebevoller Handarbeitim Herzen der Alpen veredelt zu werden. Des Weiteren arbeiten wir mit erfahrenen Alpinisten sowie Bergführern zusammen, um stetig unsere Felle weiterzuentwickeln.